Azaleen

Azaleen sind die im Frühjahr mit am schönsten blühende Bonsaiart. Im Spätfrühling bringen sie Unmengen an Blüten in leuchtenden Farben hervor. Ihren Ursprung findet man in Fernost, wo sie seit Jahrhunderten gezüchtet werden. Sie haben ein kleines glänzendes Blatt und ihr natürlicher Wuchs ist sparrig. Es gibt immergrüne und laubabwerfende Arten. Bei richtiger Pflege ohne Probleme, jedoch kein Anfänger-  bonsai.

Es sind eigentlich alle Stilformen und Größen möglich. Bestens geeignet für Größen zwischen 20 und 70 cm.

Der Standort sollte möglichst hell ausgesucht werden. Jedoch vor der Mittagssonne geschützt. Bei zu schattiger Pflege setzten Azaleen keine Knospen an. Im Winter möglichst frostgeschützt aufstellen. Sie vertragen kurzfristige Fröste bis - 6C ohne Probleme. Vorsicht bei immergrünen Azaleen und längeren Frostperioden. Hier besteht die Gefahr des Austrocknen der Pflanze (nicht so sehr das Austrocknen des Erdballens!).

Umgetopft wird alle 1-2 Jahre in Kanuma (jap. Azaleenerde). Keinesfalls in die bei uns erhältliche Rhododendronerde (Übernässungsgefahr!! = Pilzerkrankungen der Wurzeln!!).

Die Grundpflege unterscheidet sich von anderen Arten kaum. Es gibt jedoch einige Unterschiede. Azaleen immer Feucht halten, nie austrocknen lassen. Am besten mit Regenwasser gießen. Gedüngt wird nach der Blüte mit einem sauer wirkenden Rhododendrondünger, alle 2-3 Wochen bis zum Herbst. Die neuen Triebe nach der Blüte zurückschneiden. Später nachwachsende Triebe nur wenig beischneiden. Fruchtstände entfernen. Azaleen können sehr gut stark zurückgeschnitten werden. sie treiben immer wieder willig aus.

Folgende Schädigungen können auftreten:

Spinnmilben, Läuse, Schnecken, Grauschimmel und Wurzelerkrankungen (Bekämfungsmaßnahmen siehe Bonsaipflege).

Verschiedene Arten

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