Die Birke gehört zu den heimischen Arten die gerne als Bonsai gestaltet werden, allerdings mit großen Problemen. Es ist wohl ein Traum vieler Bonsaifreunde eine schöne Birke zu pflegen, aber es ist fast unmöglich. Der Grund ist, das ständig auch größere Äste absterben. Sie ist außerdem nicht gut schnittverträglich, insbesondere bei größeren Schnittflächen, die sehr schnell eine Pilzinfektion bekommen können. Sie sollten sich vorher überlegen, ob Sie dieses Risiko eingehen wollen. Aber ausprobieren können Sie gerne.

Wie schon gesagt, ist die Birke ein heimisches Gehölz. Ihre weiße Rinde in Kombination mit dem Blattgrün und den gut proportionierten Blättern passen sehr gut zusammen. Im Herbst bekommt sie ein leuchtend gelbes Laub. Sie wächst hier bei uns auf sehr kargen Sandböden und ist ein sogenanntes Pioniergehölz.

Der Standort sollte möglichst hell ausgesucht werden. Sie kann auch im Sommer gut volle Sonne vertragen. Das Überwintern macht keine Probleme.

Umgetopft wird alle 2-3 Jahre in die Standartmischung für Outdoor. Achten Sie auch auf einen guten Wasserabzug. Gedüngt wird alle 14 Tage nach Austriebsbeginn.

Die Pflege erstreckt sich auf regelmäßiges schneiden der Triebe. Drahten sollten Sie im Sommer, wenn die Triebe elastisch sind. Größere Schnitmassnahmen nur in der Ruhezeit. Birken können ausbluten. Sie bilden keinen Kallus.

Die Vermehrung erfolgt durch die Aussaat. Besser ist es allerdings Findlinge zu suchen, die es fast überall am Strassenrand gibt.

Betula

Birke

Als Stilform sollten Sie nur die frei aufrechte Form wählen. Möglich sind aber auch andere Formen. Sie können kleine aber auch bis 1m große Bonsai gestalten. Die weiße Rinde erhält die Birke erst nach vielen Jahren. Günstig ist es mit einem Findling anzufangen, den Sie fast überall finden

Folgende Schädigungen können auftreten:

Läuse, Spinnmilben, Raupen und Mehltau. (Bekämpfungsmassnahmen siehe Bonsaipflege).

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